
Dieses Werk ist Teil eines fortlaufenden Zyklus, der sich mit den ambivalenten Zuständen der heutigen Existenz beschäftigt.
Titel Liebeskatze
Technik: Acryl auf Leinwand
Jahr: 2026
Format: Hochformat (24 × 36 Zoll)
Farbraum: Das Bild entfaltet sich in einer Palette aus warmem Ocker, tiefem Schwarz, gedämpftem Blau und leuchtendem Orange, organisiert in klaren geometrischen Farbflächen.
Stilistische Einordnung: Moderne geometrische Abstraktion mit kubistischen Anklängen.
„Lovecat“ zeigt die Katze als symbolische Figur der Ambivalenz. Die Katze steht dabei als Spiegel der Liebe selbst: Zärtlichkeit und Wildheit sind in ihr dieselben Kräfte, die auch Liebesbeziehungen prägen. Zärtlichkeit und Raubtierexistenz überlagern sich und bilden eine untrennbare Einheit.
Schmusetier
In einer affirmativen Lesart betonen die elegante Silhouette und die fließenden Linien Anmut, Ruhe und natürliche Vitalität. Hauskatze und Tiger verschmelzen zu einer harmonischen Figur, in der Zärtlichkeit und Stärke derselben Natur angehören.
Raubtier
Gleichzeitig erzeugt das geöffnete Maul des Tigers eine Spannung. Unter der ruhigen Oberfläche bleibt die Möglichkeit plötzlicher Instinkthaftigkeit und Aggression bestehen.
Konklusion
Das Werk zeigt, dass Gegensätze sich nicht aufheben, sondern gleichzeitig bestehen. Die Katze verkörpert die Gleichzeitigkeit von Sanftheit und Raubtierexistenz. Darin liegt die Integrität von Ambivalenz.
