Integrität von Ambivalenz

Zeitgenössische Malerei zwischen Architektur und Bewusstsein

Mírŭ entwickelt eine symbolisch-geometrische Malpraxis, die Ambivalenz als integrale Bedingung zeitgenössischer Existenz untersucht. Seine Arbeiten verbinden geometrische Klarheit mit philosophischer Fragestellung und halten widersprüchliche Zustände bewusst offen.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht das Konzept der Integrität von Ambivalenz. Mírŭ versteht Ambivalenz nicht als Widerspruch, sondern als eine tragfähige Bedingung zeitgenössischer Existenz. Seine Malerei verhandelt Spannungen wie Natur und Urbanität, Rationalität und Transzendenz, Mensch und Maschine – nicht hierarchisch, sondern als gleichwertige Kräfte innerhalb eines komplexen Systems.