
Dieses Werk ist Teil eines fortlaufenden Zyklus, der sich mit den ambivalenten Zuständen der heutigen Existenz beschäftigt.
Titel Resonanz
Technik: Acryl auf Leinwand
Jahr: 2025
Format: Hochformat 18 × 24 Zoll
Farbraum: Eine harmonische Palette aus warmem Orange, Gelb-Gold, Violett und Schwarz auf einem lavendelfarbenen Hintergrund.
Stilistische Einordnung: Konkrete und zugleich poetische Abstraktion, inspiriert vom bildnerischen Vokabular Joan Mirós.
„Gleichklang“ zeigt zwei stilisierte, einander zugewandte Köpfe in einem Feld schwebender Zeichen. Der Zwischenraum macht Nähe und Distanz zugleich sichtbar.
Gleichklang ohne Verschmelzung
Resonanz erscheint als eine stille Form der Verbundenheit. Harmonie entsteht durch innere Ausrichtung und einen subtilen Austausch, wie es die schwebenden Formen andeuten.
Gleichklang als fragiles Gleichgewicht
Aus kritischer Sicht bleibt die Verbindung zerbrechlich. Gleichklang ist flüchtig und hängt von Aufmerksamkeit und Offenheit ab. Nähe ist möglich, aber niemals garantiert.
Konklusion
Resonanz thematisiert den inneren Konflikt zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Unaufhebbarkeit des Individuums. Das Werk folgt dem Prinzip der Integrität von Ambivalenz.
